Zurück ins kollektive Gedächtnis
Seit Jahrhunderten gehören Jüdinnen und Juden zu Fulda. In der NS-Zeit sollte ihre Existenz ausgelöscht werden – und damit auch ihre Talente, Träume, Ziele und ihr Engagement für unsere Stadt.
„Lebendige Spuren“ macht zwölf jüdische Fuldaer Persönlichkeiten der 1920er- und 1930er-Jahre sichtbar: Junge und Alte, Arme und Reiche, streng Religiöse und Liberale, Zugewanderte und Verwurzelte, Überlebende und Ermordete. Denn ohne sie wäre Fulda heute eine andere Stadt.
Besonderheiten der Ausstellung
Respektvolles, modernes Gedenken
Echte Geschichten
Hinter jedem Portrait steht ein realer Mensch, der durch moderne Technik ein Stück weit wieder erlebbar wird.
Würde statt Opferrolle
Die Bilder und Texte zeigen die Menschen nahbar und als einzigartige Persönlichkeiten.
Begegnung auf Augenhöhe
Lebensgroße Portraits „in Farbe“ lassen die Distanz schwinden und ermöglichen eine Begegnung von Mensch zu Mensch.
Historie in Kurzfassung
Prägnante Kurzbiografien bringen die Lebensgeschichten auf den Punkt und machen Geschichte greifbar.
Mittendrin-Erlebnis
Besucherinnen und Besucher wandeln zwischen den Figuren und werden so Teil einer Gemeinschaft, die einst unsere Stadt prägte.
Modernes Gedenken
Die Symbiose aus digitaler Kunst und Historie schafft ein neues, zeitgemäßes Gedenkerlebnis.
Ausstellung leihen
Erinnerung in die Mitte der Gesellschaft bringen
Flexibel für Schulen, Vereine oder Gemeinden.